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NACHTRAG: 12.01.2012 0:43uhr

12.01.2012 0:43uhr

endlich zu hause. immernoch denke ich an das eben erlebte.
ein gefühl macht sich in mir breit, welches eher ins unbehagliche geht.
was ist wenn mich doch jemand gesehen hat oder mich vielleicht die überwachungskamera aufgenommen hat?
ich habe angst...hier oben laufen viele perverse typen rum, die solch eine aktion schamlos und auf hinterhältige art und weise ausnutzen würden, hätten sie nur die gelegenheit dazu.
ich werde mir wohl ein anderes cafe suchen müssen, davon gibt es ja gott sei dank genügend hier in berlin.
doch auch die werden irgendwann mal rar werden, wenn ich jedesmal solch eine aktion abziehen muss, ...auch wenns für meinen herrn ist.
die öffentlichkeit ist ein tabu für mich, dass wusste ich schon längst vorher. warum hab ich das  denn dann überhaupt gemacht!? ich hätte es meinem herrn sagen müssen! aber aufgrund meines profils hätte er dies wissen müssen, dass er, wie ich weiß, nur zu genau studiert hatte. war es ein test wie weit ich gehe? wie weit ich meine eigenen tabus als fest verankert ansehe?
nichts desto trotz: er wusste es sicherlich...

12:45uhr

nach vielem hin- und herüberlegen bin ich mir nicht mehr wirklich sicher, ob ich nochmal soetwas erleben will. es geht gegen meine prinzipien. sexuelle befriedigung gehört für mich nicht in die öffentlichkeit. es sei denn, dort sind gleichgesinnte... voyeurismus ist nicht das von dem ich etwas abgewinnen kann. in einem entsprechenden etablissement wäre das kein thema für mich solange man "unerkannt" ist. es gibt ja swingerclubs, in denen man sich verkleiden kann...wobei ich bezweifle, dass es dort kleidungsstücke in meiner größe gibt.
ich bin bereit mir wirklich das zeichen unter die haut stechen zu lassen, aber ich kann meinem herrn die erfahrung nicht antun, wie ich mich fühle und aufführe, wenn ich nicht zu 100% weiß, dass meine familie in meiner unmittelbaren umgebung ist. ich habe es schon einmal auf drastische weise versucht mit fremde flügel anzueignen und bin kläglich damit abgestürzt. nach sechs monaten in österreich bruchlandete ich im krankenhaus. die erinnerungen daran sind mir erfahrung genug...ich möchte das nicht nocheinmal durchmachen.
doch es wird zwangsläufig darauf hinauslaufen, wenn ich weiterhin meinem herrn bleibe. in all den foren, die ich gelesen habe, war es immer der sich unterordnende, der umzog... . ich würde alles für ihn tun, doch ich möchte ihn nicht mit meinen psychischen gegebenheiten konfrontieren.
doch darauf wird es hinauslaufen, wenn er das hier lesen möchte. schließlich ist dies ein ganz intimer und intensiver einblick in mein gedankengut...in meine seele, wenn man es so ausdrücken kann.
so sehrich berlin auch verachte...wegen dem ganzen lärm, dem dreck, den ganzen menschen (halbe gibts ja nicht wirklich!), den autos, der hektig, dem zeitstress und der überaus verachtenswerten "landschaft"... so sehr ist auch der gedanke präsent, dass man hier als dom/sub nicht so aus der menge hervorsticht und viel mehr möglichkeiten hat.
ich werde es ihm sagen müssen und kann nur hoffen, dass er meine zwiespältigen gedanken erkennen wird.
ich möchte ihm dienen von ihm lernen und tiefer in die szene geführt werden. ich will für meinen herrn meine absoluten grenzen ausloten und meinem wahren selbst für ihn und auch für mich ein stück näher kommen...

18.1.12 11:17

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