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NACHTRAG: 16.01.2012

16.01.2012_gegen 11:30uhr
 
mir wied bewusst, wie seh doch das stadtleben an meiner substanz zehrt. es ist alles zu hektisch und in mir regt sich der verdacht, dass meine psychischen probleme und meine schlafstörungen daher rühren.
ich war ja am wochenende wieder wandern und war doch wieder einmal erstaunt, wie ruhig die welt doch sein kann. keine autos, keine menschen, kein dreck, kein lärm! nur natur, bäume, frische luft und das unendlich erlösende schweigen, zu dem kein mensch je im stande sein könnte!
ich muss nicht reden, ausser ein paar wenigen worten zu meiner phoebie. einfach lauschen! wo wohl das nächste geräuschertönt... erraten was es gewesen sein könnte.
gestern ist mir die ruhe so richtig bewusst geworden, weil sogar die vögel schwiegen. nur ab und zu hörte man in der ferne ein leises geräusch, doch das knistern, knacken und die dumpfen herzschlagähnlichen töne meiner schritte waren eine angenehme monotonie.
dann kam noch hinzu, dass die sonne sich endlich mal wieder länger zeigte...da war ausspannen sofort möglich.
 
12:17uhr
 
und wo sitze ich nun? in der schule und lausche dem langweiligen geschwätz meiner tutoren, die etwas von irgendwas erzählten.
ich scholt mich selbst, weil ich meine zeichensachen, die ich sonst nie vergesse, auf dem tisch habe liegen lassen. zu dumm, dabei wollte ich doch endlich die skizzen machen...aus diesen soll doch das zeichen entstehen...! ich möchte meinen herrn endlich zufrieden stellen...bis heute abend werde ich wohl leider keines fertig bekommen.
die aussichten des heutigen tages werden leider auch nicht mehr besser: zwar kann ich mich nochmal kurz im netz einloggen, wenn ich in meiner praxisstelle eingetroffen bin, aber wenn der chef kommt kann ich nicht mehr mit meinem herrn schreiben. obwohl ich bezweifle, dass er um diese uhrzeit online sein wird. schließlich arbeitet er ja auch!
hoffentlich ist er auch noch nach der teamsitzung online...
 
19:30uhr
 
endlich ist der großteil der zeit um...und ich kann bald ins internetcafe, um mit meinem herrn zu schreiben. vielleicht erlöst er mich dann auch von dem dumpfen gefühl von unbefriedigung, die sich den ganzen tag mehr als deutlich in meinem unterkörper und in meinem kopf breit machte, wie ein zähflüssiger teig, der jede handlung und einfach jeden klaren gedanken trübt...

18.1.12 11:21

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